Allgemeines

Unsere Mitglieder und Besucher nutzen die AWO Begegnungsstätte auf der Neusser Straße 401, Orts auswärts nach Neuss, im Ortsteil Lürrip des Mönchengladbacher Stadtbezirks, Volksgarten. Als schon ziemlich am Ende des östlichen Stadtzipfels. Zu erreichen ist dieses Haus mit dem Bus Linie 017, 029 - Haltestelle Hülserhof und der Linie 007 - Haltestelle Am Lauterkamp.
Telefonisch kann man diese Begegnungsstätte unter 02161 651535, mit Fax unter 02161 6972683 und sie ist auch per Mail zu erreichen. Der ursprüngliche AWO Ortsverein Volksgarten hat sich im Jahr 2012 eine unter www.awo-mg-volksgarten.de zu erreichende neue Internetpräsenz zugelegt.
Am 26.10.1975 wurde in der „Gaststätte Beckers“ auf der Neusser Straße 241, unter der Leitung des damaligen Kreisverbandsvorsitzenden, Helmut Kuhlen, der Ortsvereins „Lürrip – Pesch – Hardterbroich gegründet, später (am 21.04.1979) aber in „Ortsverein Volksgarten“ umbenannt. Zu dieser Zeit waren 196 Personen Mitglied in diesem Ortsverein, derzeit sind es 130.
1986 wurde eine „AWO – Altentagesstätte“ auf der Myllendonker Straße 16 längerfristig angemietet und in Eigeninitiative umgebaut. – Später baute die AWO dann ein größeres Haus, diese Begegnungsstätte wurde am 1. Juli 2000 in Betrieb genommen.

Programm und Angebote

Spiele - Nachmittage

Zweimal in der Woche werden Spiele - Nachmittage angeboten, jeweils montags und donnerstags. Mit einem guten Kaffee und leckerem Kuchen lassen sich die jeweils anwesenden ca. 10 und 15 Personen (wetterbedingt) gern bei ihrem Spielbetrieb unterbrechen, bevor sie wieder zu den Karten oder den Würfelbecher greifen.

Hatha - Yoga

Jeden Montag von 18.30 - 20.00 Uhr treten 10 -14 Damen an, um sich von Herrn Brückers inspirieren zu lassen, was man alles mit seinem Körper für tolle Übungen machen kann. Entspannung und Wohlbefinden steht hier an erster Stelle. Wegen sehr großer Nachfrage wird in Kürze noch ein weiterer Kurs mittwochs morgen eröffnet.

Computerkurs

Jede Woche, montags von 14.00 - 16.00 und von 16.00 - 17.00 Uhr für Anfänger, findet der Computerkurs statt. Es nehmen immer 9-12 Damen und Herren daran teil, die alle inzwischen ihre eigenen Laptops mitbringen. Im Anfängerkurs sind zur Zeit 6 Personen. Alle werden ehrenamtlich von Herrn Veckes betreut.

Gymnastik

Jeden Donnerstag, ab 9.15 Uhr, findet unter der Leitung von Klaus-Peter Schmitz, eine Gymnastikstunde in der AWO Volksgarten, Neusser Straße 401, zum Thema "bewegt älter werden in NRW", einem Projekt des Landesssportbundes. Regelmäßige Übungsstunden dienen der besseren Gesundheit im Alter. - (Weltgesundheitsorganisation 1986) - "Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Lebensumstände und Ihre Umwelt zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen."

Lieder- und Singkreis:

Der Singkreis trifft sich alle 14 Tage unter der Leitung von Herrn Ramakers oder Herrn Ehser. Es singen immer 18 – 22 Damen und Herren. Diese lustige Gruppe tritt auch gerne bei unseren Vereinsfesten auf. Zuletzt waren sie bei einer im Heim lebenden, ehemaligen Mitstreiterin zu Besuch und haben direkt mit den ganzen Heimbewohnern einen fröhlichen Nachmittag verbracht.

Schachgruppe:

Die Schachgruppe trifft sich immer montags von 16.00 – 19.00 Uhr. Es spielen immer zwischen 8 und 12 Personen, mit- und gegeneinander. Manchmal schauen auch einige Gäste zu. Seit einem Jahr finden regelmäßig Turniere mit der AWO Schachgruppe von der Brandenberger Straße statt, abwechseln mal da und mal bei uns. Die Gastgeber sorgen für das Essen.

Handarbeitsgruppe:

Die Handarbeitsgruppe trifft sich jeden Dienstag zur geselligen Runde von 14.00 – 16.30 Uhr. Anwesend sind immer 10 – 14 Damen. Mit gegenseitiger Hilfe haben die Damen schon die tollsten Sachen gefertigt. Frau Annemarie Gotzens hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Damen zu bewirten und diese Gruppe sehr eigenständig zu machen.

Kegeln

Kegeln findet einmal im Monat, donnerstags von 17.00 – 20.00, außer Haus, in der „Gastwirtschaft Schellkes – Gotzen“ statt. Dort treffen sich dann bei wachsendem Zulauf immer zwischen 10 – 14 Damen und Herren zum lustigen Kegelabend. Auch das leibliche Wohl kommt dabei nicht zu kurz.

Klönnachmittag

Am Donnerstagnachmittag treffen sich immer mehrere Frauen, um bei Kaffee, Kuchen oder anderen Getränken über „Gott und die Welt“ zu reden. – Gehen die Gesprächsthemen aus, dann kann man immer noch zum Karten- oder Würfelspiel greifen.- Langweilig wird es diesen Damen nie, sie scheinen immer im Redestress zu sein. - Die Beteiligung liegt bei 6 -13 Personen, je nach Laune.

Mutter-Kind Gruppe

Jeden Donnerstag treffen sich mehrere Mütter mit ihren kleinen Kindern im Gymnastikraum. Sie gestalten ihr Programm selbst, wir sorgen für das Spielzeug für die Kleinen.

Frühstück

Jeden Dienstag treffen sich zwischen 20 und 30 Personen zum Frühstück. Die meisten von ihnen haben sich bereits beim vorigen Frühstück schon für das nächste Mal wieder angemeldet. Auch in der RP wird regelmäßig freitags auf diesen Termin hingewiesen. Die Voranmeldungen machen es möglich, dass ein ausreichender Einkauf gewährleistet ist. Kommen zusätzlich noch Personen, so ist auch für diese noch genug übrig, ansonsten wird kurzfristig nachgekauft.

4 Kleine Gruppen ...

Die 4köpfige Skatgruppe trifft sich regelmäßig alle 14 Tage. Weder Ihnen noch uns per Zeitungshinweise, ist es gelungen, diese Gruppe zu vergrößern. Unser Bücherbasar wird immer montags angeboten. Dieses Angebot nutzen ca. 5-7 Personen.
Das Kommunikationstraining am Dienstagabend wird von 4-6 Migrantinnen genutzt, je nach deren Arbeitszeiten. Hier lernen sie frei zu sprechen und einiges über deutsche Sitten und Gebräuche.
Die Wortweber treffen sich jede Woche am Montag. Dieser kleine Kreis um Herrn Bialojahn spielt mit der deutschen Sprache, um „Worte zu weben“ oder Wortspielereien zu betreiben, die dann irgendwo einmal zu Gehör gebracht werden.

Die Briefmarkenfreunde

Sie treffen sich alle 14 Tage mittwochs, haben ihre Alben dabei und tauschen rege ihre Marken aus oder sinnieren und diskutieren über die einzelnen Motive der unterschiedlichen Länder. Dabei lassen sie sich auch mit kleinen Leckereien, Kaffee und anderen Getränken verwöhnen. Sie sind dankbar, dass wir ihnen den Raum zur Verfügung stellen. (14 - 18 Personen)

Mittagstisch

Fünf Mal in der Woche kommen 4 Personen zum täglichen Mittagstisch. Das Essen wird zeitig genug in Warmhalteboxen angeliefert, Und sollte tatsächlich mal einer von ihnen später kommen, so wird das Essen in der Mikrowelle erwärmt. Diese 4 Älteren haben sich aber nach dem Essen immer noch viel zu erzählen …

Beratung im Pflegebereich

In jeder geraden Kalenderwoche kommt Herr André Jansen am Dienstag und berät auf Wunsch die älteren Menschen bei ihren Problemchen. Dieses Angebot wird regelmäßig von 2-4 Personen genutzt. Wir stellen dafür in dieser Zeit unser Büro zur Verfügung.

Helferkonferenz

Unsere Helferkonferenz findet zur Zeit jeden 3. Donnerstag im Monat um 13.00 Uhr statt. Hier werden 22 verschiedene Punkte besprochen. Es nehmen in der Regel zwischen 10 und 16 Helfer/innen daran teil.

Besuche der Angebote in der AWO Begegnungsstätte

Wie sieht es nun mit den Besuchen unserer Angebote in der Begegnungsstätte im Jahr aus?

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Die Übersicht soll Aufschluß darüber geben, wie unsere Angebote genutzt werden.
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Wer besucht auch noch dieses Haus, wem stellen wir Räume zur Verfügung und wie und womit hilft der Verein bei der Finanzierung des Hauses?

Bingo

10 Mal im Jahr bietet der Verein seinen Mitgliedern und Gästen einen Bingo – Nachmittag am Sonntag an. Bei Kaffee und Kuchen zur Einstimmung, werden anschließend drei Durchgänge gespielt. Der Kuchen wird jeweils von einigen Mitgliedern gespendet. Etwa 25 - 30 Personen erfreuen sich jedes Mal daran.

Vorträge

Ob „Fit im Alter“ mit Professor Dr. Braun oder „Die grüne Apotheke“, mit Frau Fastenrath, unsere Vorträge werden gut besucht. Beide Referenten haben sich für weitere Vorträge in unserem Haus bereits wieder gemeldet und um einen Termin nachgefragt. Diese Referenten sind für den Verein kostenfrei, deshalb nehmen wir auch keinen Eintritt. Dafür werden Getränke und Snacks angeboten.

Tagesfahrten und mehr …

Über das Jahr verteilt haben wir 6 Fahrten unternommen. - Zweimal waren wir im „Phantasialand“, je einmal im „Moviepark“, in „Tonis Bauern Café“, zur Modenschau in Moers, bei Fa. Höinghaus, mit anschließendem Ausflug zum Landhof in Duisburg, bei einer Modenschau der Fa. Rädle in Heinsberg, mit anschließendem Besuch in Valkenburg/NL beim Weihnachtsmarkt. Jeder Bus war vollbesetzt. Mit 10 Personen waren wir zu einem Kurzurlaub im St. Hedwigshaus in Oerlinghausen und haben von dort aus weitere Tagesfahrten unternommen.

Feste

Über das ganze Jahr verteilt, feiern wir mehrere Feste: Karneval, Sommerfest, Oktoberfest, Weihnachtsfeier, betreiben einen Verkaufsbasar usw. …
Für diese Feste ist unser Haus fast schon zu klein, denn mehr als 60 Personen bekommen wir nicht in den Gymnastikraum. Nur dann sitzen unsere Gäste schon sehr eng nebeneinander. Aber mit diesen Festen nehmen wir gutes Geld ein. Gespendete Kuchen, Salate, Getränke oder eine Tombola, steigern zusätzlich den Umsatz. Allein der Verkaufsbasar bringt stetig größere Spendeneinnahmen und gesteigerte Besucherzahlen. Das Sommerfest im Freien erfreut sich größter Beliebtheit.

Welche Vereine nutzen noch unsere Räume?

Die „Rheydter Gardegirls“ treffen sich jede Woche mit 9 – 12 Mädels zum Trainieren
Der Alpenverein kommt einmal monatlich ins Haus mit ca.10 – 13 Personen
Die „geistige Lebenshilfe“ nutzt alle 3 Wochen mit ca.9 -14 Personen das Haus.
Der TSF trainiert jede Woche seine 9 – 14 Mädels.

Nicht nachzuzählen sind die Besucher, die mal eben kurz reinschauen, eine Frage beantwortet haben oder sich nur informieren lassen wollen. Rechnet man aber die täglichen „Arbeitseinsätze von 2-4 „Ehrenamtlern“ auch mit ein, so ergibt das aufs Jahr hochgerechnet, allein auch noch einmal 750 „Besucher“.

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Aber auch diese Zahlen ließen sich noch steigern, wenn wir unsere Angebote erhöhen könnten. Das aber ist mit nur einer bezahlten Kraft und den „Ehrenamtlern“ qualitativ nicht mehr zu schaffen.
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Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Die Pressearbeit ist Chefsache. Alle Aktivitäten, die wir durchführen, werden dokumentiert und am „Schwarzen Brett“, im Schaukasten, im Internet und in einem Jahresordner veröffentlicht, oftmals auch in der Presse. So z. B. in der Bürgerzeitung, einer online-Zeitung ( www.bz.mg.de ). Gleichfalls liegen alle Berichte als S/W Druck im Flurregal zum Mitnehmen bereit.
Wir haben immer betont, dass unser Vorstand transparent arbeiten wird und uns auch immer daran gehalten, sehr zur Freude der Mitglieder, der Nachbarn und Gäste des Hauses. Gleichfalls werden alle Fotos von dem 82jährigen Mitglied, Otto Ludwig, bearbeitet und auf DVD gebrannt, so dass die Mitglieder sie sich jederzeit am Fernseher betrachten können.

Diese Art von Werbung kommt bei den Betrachtern gut an. Wir kommen bei einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen mit vielen Menschen in Kontakt. So können wir unseren Ortsverein und auch die AWO präsentieren.
Aber auch unsere Mitglieder und Gruppenbetreuer einzelner Aktivitäten machen viel Werbung für unseren Verein. Dank ihnen haben wir in dem letzten halben Jahr bis heute fast 40 neue Mitglieder gewinnen können.

Ihnen allen gilt unser besonderer Dank..

Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

All das wäre ohne die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder nicht machbar. Eine Person allein könnte all diese Angebote in der Begegnungsstätte nicht durchführen, begleiten und die Hausgäste auch noch mit Essen und Getränken versorgen. Aber auch die „Ehrenamtler“ sind schon am Rand ihrer Möglichkeiten angelangt. Drei weit über 70jährige haben bereits angekündigt, dass für sie nun langsam auch mal Schluss sein müsse. Nicht weil ihnen die Arbeit keine Freude mehr bereiten würde, nein, altersbedingt versagen langsam ihre Kräfte. Viele Jahre haben sie diesem Haus kostenlos ihre Arbeitskraft zur Verfügung gestellt, Grund genug für uns, sich bei ihnen zu bedanken, mal mit einem Blumenstrauß, mal mit Wein oder – auf Einladung des Vorsitzenden und seiner Frau – mit einem Grill- oder „Raclett – Abend“. - Die Arbeit dieser Mitglieder kann man nicht mit Geld aufwiegen, denn all ihre Stunden, die sie in diesem Haus tätig waren, ihre Kuchen- und anderen Spenden könnte niemand mehr bezahlen. -- Wenn man täglich für deren Arbeitszeit nur 10 Stunden ansetzt, so sind das im Jahr 2500 Stunden, die so ehrenamtlich abgeleistet wurden. Letztendlich eine Summe von 25.000 €, die man dafür bezahlen müsste.